Finde deine persönliche Angst-Schwellendosis

Protokolliere Dosis und Angstsymptome, um den Milligramm-Wert zu finden, an dem deine Angst kippt.

Why it works

Die Angstempfindlichkeit gegenüber Koffein ist tatsächlich dosisabhängig und variiert je nach Genetik, Grundstressbelastung und Toleranz. Ohne einen persönlichen Datensatz überrestringieren Menschen entweder (verlieren unnötig kognitive Vorteile) oder unterrestringieren (erhöhen chronisch die Erregung). Tracking erzeugt eine individuelle Dosis-Wirkungs-Karte.

How to do it

  1. Protokolliere zwei Wochen lang die ungefähren Milligramm Koffein, die du konsumierst, und dein subjektives Angstniveau um 14 und 17 Uhr.
  2. Nutze grobe Koffeinschätzungen: Espresso ~65 mg, 350 ml Filterkaffee ~150 mg, grüner Tee ~30 mg.
  3. Suche nach der Dosis, oberhalb derer die Angstwerte verlässlich steigen.
  4. Setze diese Dosis als weiche Obergrenze und experimentiere eine Woche lang mit einem Wert leicht darunter.

Evidenz

Dosis-Wirkungs-Evidenz zeigt, dass Angstsymptome mit der Koffeindosis zunehmen, wobei Menschen mit diagnostizierten Angststörungen bei niedrigeren Dosen Empfindlichkeit zeigen als nicht ängstliche Kontrollpersonen. (observational)

Die Charney-Studie nutzte intravenöses Koffein in einer klinischen Population; die Anwendbarkeit auf alltäglichen oralen Konsum erfordert Extrapolation.

Quellen

Häufiger Fehler

Empfindlichkeit nur während Hochstressphasen beurteilen, was Grundstresseffekte mit Koffeineffekten vermischt und Koffeins Rolle überzeichnet.

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