Autotelische (intrinsisch lohnende) Aktivitäten wählen

Flow kommt am leichtesten, wenn die Aktivität es wert ist, um ihrer selbst willen getan zu werden.

Why it works

Csikszentmihalyi nannte flowanfällige Aktivitäten autotelisch — um ihrer selbst willen ausgeführt, nicht für eine externe Auszahlung. Wenn die Aktivität selbst die Belohnung ist, bleibt Aufmerksamkeit beim Tun statt beim Ergebnis, was die Orientierung ist, die Vertiefung braucht. Rein externe Motivation zieht Aufmerksamkeit ständig zum Ergebnis und weg von der gegenwärtigen Handlung.

How to do it

  1. Bemerke, welche Teile deiner Arbeit du auch unbezahlt tun würdest, und lehne dich dahin.
  2. Formuliere eine Aufgabe um, um das Handwerk oder das Tun zu betonen, nicht nur das Ergebnis.
  3. Löse dich während der Arbeit vom Ergebnis; beurteile Resultate danach.

Evidenz

Die autotelische Qualität ist ein wiederkehrendes Thema in der Flow-Forschung, und der Wert intrinsischer über rein extrinsischer Motivation konvergiert mit Befunden der Selbstbestimmungstheorie. (observational)

Ob autotelische Persönlichkeit Ursache oder Korrelat von Flow ist, ist nicht geklärt; viel der Arbeit ist deskriptiv und selbstberichtet.

Quellen

Häufiger Fehler

Sich auf die Auszahlung fixieren (Note, Geld, Anerkennung), während man arbeitet, was Aufmerksamkeit auf dem Ergebnis hält und aus der Aktivität heraus, wo Flow lebt.

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