Maker-Blöcke mit deinem Energiehoch abstimmen

Plane deine schwerste Maker-Arbeit dann, wenn deine kognitiven Ressourcen am höchsten sind — meist innerhalb von 2–4 Stunden nach dem Aufwachen.

Why it works

Glukose-, Cortisol- und wachheitsfördernde Neurotransmittersysteme folgen einem zirkadianen Muster, das bei den meisten Menschen ein Wachheitshoch am späten Vormittag erzeugt. Kognitive Anforderung während dieses Fensters extrahiert mehr Ergebnis pro Zeiteinheit als dieselbe Anforderung während eines Tiefs. Meetings, E-Mail und administrative Aufgaben ins Tief zu legen — nicht ins Hoch — ist eine strukturelle Entscheidung zur Energieallokation.

How to do it

  1. Verfolge deine subjektive Wachheit auf einer Skala von 1 bis 10 zur selben Zeit dreimal täglich über eine Woche.
  2. Finde dein persönliches Hoch (es variiert: manche Menschen haben es am Nachmittag).
  3. Ordne deine Maker-Blöcke dem Hoch zu und deine Manager-/Verwaltungsarbeit dem Tief.
  4. Schütze das Hoch vor sozialen Verpflichtungen, wie du ein Kundenmeeting schützen würdest.

Evidenz

Zirkadiane Forschung dokumentiert konsistente Tagesschwankungen der kognitiven Leistung über Individuen hinweg, wobei die meisten Menschen ein Wachheitshoch am späten Vormittag zeigen. Analytische Aufgaben während des Hochs zeigen bessere Genauigkeit als dieselben Aufgaben in Zeiten außerhalb des Hochs. (observational)

Individuelle Hoch-Fenster variieren nach Chronotyp; Nachtmenschen haben ihr Hoch möglicherweise abends. Das Prinzip ist, Tiefenarbeit mit deinem Hoch abzustimmen, nicht anzunehmen, es sei der Morgen.

Quellen

  • Christensen et al. (2016), time-of-day effects on cognitive performance — consistent with broader circadian alertness literature

Häufiger Fehler

Den Morgen für E-Mail und soziale Medien zu nutzen — die Gewohnheit des geringsten Widerstands —, was kognitive Höchstressourcen für Aufgaben mit geringer Hebelwirkung verschwendet.

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