Beweglichkeitstraining, praktisch erklärt

Gelenkspielraum, Vertrauen des Nervensystems, und die Praktiken, die wirklich in den Alltag übertragen

Was ist Beweglichkeitstraining, und wie baust du es auf?

Beweglichkeitstraining entwickelt nutzbaren Bewegungsspielraum — die Fähigkeit, ein Gelenk aktiv durch seinen vollen Bogen unter Last zu kontrollieren. Anders als passives Dehnen trainiert es das Nervensystem, diesem Spielraum zu vertrauen und ihn zu nutzen, verringert das Verletzungsrisiko und verbessert die Bewegungsqualität über die Zeit.

Die meisten Menschen verwechseln Flexibilität (passiver Spielraum) mit Beweglichkeit (kontrollierter, aktiver Spielraum). Du kannst sehr flexibel sein und dich unter Last trotzdem schlecht bewegen, weil das Nervensystem nur Spielraum freigibt, dem es zutraut, dass du ihn beherrschst. Beweglichkeitstraining schließt diese Lücke — es bringt dem Körper bei, den Spielraum, den er bereits hat, zu besitzen, und ihn dann schrittweise zu erweitern. Im Folgenden die wirksamsten Praktiken, jeweils mit dem dahinterliegenden Mechanismus.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte