Qigong: Evidenzbasierte Körper-Geist-Praxis

Die tatsächlichen Mechanismen und die Evidenz für langsame Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit

Was bewirkt Qigong für die Gesundheit, und wie gut ist die Evidenz?

Qigong – eine Praxis aus koordinierter langsamer Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit – hat eine wachsende Evidenzbasis für die Senkung von Blutdruck, Angst und Erschöpfung bei klinischen Populationen. Die Effektstärken sind moderat; am stärksten belegt sind Blutdruck, Gleichgewicht und Stressreduktion. Qigong teilt die meisten Mechanismen mit Tai Chi, ist aber zugänglicher für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit.

Qigong („Arbeit mit dem Qi“) wird oft in einer Sprache vermittelt, die seine praktischen Wirkmechanismen eher verschleiert – dabei ist die zugrunde liegende Physiologie real und wird zunehmend gut erforscht. Langsame, bewusste Bewegung in Verbindung mit koordiniertem Atemtraining erzeugt messbare Effekte auf das autonome Nervensystem, auf Entzündungsmarker und auf die körperliche Funktionsfähigkeit. Der größte Vorteil von Qigong gegenüber Tai Chi liegt in seiner Zugänglichkeit: Es lässt sich im Sitzen, auf kleinstem Raum und ohne das Erlernen komplexer Bewegungsfolgen üben. Im Folgenden die Praktiken, geordnet nach der Stärke ihrer Evidenz.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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