Einen zweiminütigen Übergangspuffer zwischen Aktivitäten einbauen

Lass einen kurzen leeren Puffer zwischen jeder vorherigen Aktivität und der Arbeit, die beginnen muss.

Why it works

Aufgabenwechsel erzeugt eine Restaufmerksamkeitskosten: Der vorherige Kontext bleibt im Arbeitsgedächtnis hängen und konkurriert mit der neuen Aufgabe. Bei Menschen mit schwacher Aufgabeninitiierung verschärft der direkte Wechsel von einer Anforderung zur nächsten das Startproblem – das Nervensystem ist noch im Modus der vorherigen Aktivität. Ein kurzer, anspruchsarmer Puffer (dehnen, zum Schreibtisch gehen, Stille) erlaubt dem Arbeitsgedächtnis, sich zu leeren, und dem Initiierungssignal, sauber anzukommen.

How to do it

  1. Plane zwei Minuten inhaltsleere Zeit zwischen deiner letzten Aktivität und der nächsten Aufgabe ein.
  2. Fülle sie mit etwas Physischem und Anspruchsarmem: aufstehen, gehen, Wasser holen.
  3. Behandle den Puffer als Teil des Arbeitsblocks, nicht als tote Zeit, die mit E-Mails gefüllt wird.

Evidenz

Attention residue research (Leroy, 2009) shows that incomplete prior tasks impair performance on subsequent ones. Transition buffers apply this finding to task initiation: clearing the prior context before engaging the new one. (observational)

Quellen

  • Leroy (2009), "Why Is It So Hard to Do My Work?", Organizational Behavior and Human Decision Processes

Häufiger Fehler

Den Puffer mit Scrollen oder einem schnellen E-Mail-Check zu füllen, was neuen Rückstand erzeugt, statt ihn zu leeren.

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