Wie man eine gemeinsame Bucket-List mit einem Partner oder der Familie erstellt

Eine gemeinsame Bucket-List ist schwerer aufzuschieben und motivierender als eine einzelne — und die Erlebnisse selbst sind reicher.

Why it works

Gemeinsame Verpflichtungen sind schwerer aufzugeben, weil ein Rückzug soziale Kosten hat und andere enttäuscht, was den sozialen Verpflichtungsmechanismus aktiviert. Die gemeinsame Liste bringt auch Übereinstimmung und Uneinigkeit bei Werten zwischen Partnern oder engen Freunden ans Licht, was selbst wertvolle Information ist. Und Erlebnisforschung zeigt, dass gemeinsame Erlebnisse mehr Bedeutung und Freude erzeugen als gleichwertige einsame.

How to do it

  1. Verbringe mit einem Partner, engen Freund oder Familienmitglied je eine Stunde damit, unabhängig eure Listen zu schreiben.
  2. Vergleicht und identifiziert die Überschneidungen — das sind eure gemeinsamen Prioritäten.
  3. Verhandelt einen gemeinsamen Punkt, der dieses Jahr geplant wird.
  4. Überprüft die gemeinsame Liste im selben Rhythmus wie eure individuellen Listen.

Evidenz

Gemeinsame Erlebnisse erzeugen höhere Erinnerung und werden als genussvoller bewertet als äquivalente Soloerlebnisse, selbst mit Fremden. Soziale Verpflichtungsmechanismen erhöhen zuverlässig das Durchhalten. (observational)

Gemeinsame Listen können Druck erzeugen, Erlebnisse zu verfolgen, die ein Partner schätzt und der andere nicht; der Schritt, Überschneidungen zu finden, ist essenziell, um zu vermeiden, dass Verpflichtung sich als gemeinsamer Wunsch tarnt.

Quellen

  • Boothby et al. (2014), shared experiences are amplified, Psychological Science

Häufiger Fehler

Eine Person dominiert die gemeinsame Liste mit ihren eigenen Bucket-List-Punkten, was Groll erzeugt und den Motivationsnutzen echten gemeinsamen Wunsches entfernt.

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