Nutze Collections, um Ideen über die Zeit zu entwickeln

Eine Collection ist eine dedizierte Seite für jedes Thema, über das du über mehrere Tage hinweg nachdenken willst – Bücher, Projektnotizen, Entscheidungen.

Why it works

Forschung zu verteilter Kognition zeigt, dass Denken effektiver ist, wenn es in ein konsistentes externes Medium ausgelagert wird, das erneut besucht und ausgebaut werden kann. Eine Collection bietet einen dauerhaften, einzelnen Ort für eine Idee – sodass jeder Besuch dem Vorhandenen etwas hinzufügt, statt von Neuem zu beginnen. Der Index verbindet Collections mit den täglichen und monatlichen Logs und schafft ein Netzwerk von Gedanken statt eine Ansammlung unverbundener Seiten.

How to do it

  1. Wenn du beginnst, über ein Thema nachzudenken, das mehrere Sitzungen umspannt, gib ihm eine benannte Seite in deinem Journal.
  2. Ergänze es, wann immer relevant, ohne dich um die Reihenfolge zu sorgen – Collections sind Referenz, keine Erzählung.
  3. Indiziere jede Collection-Seite vorn im Journal, damit du sie findest.

Evidenz

Die Vorteile externalisierter, erneut besuchbarer Notizen gegenüber rein mentaler Verarbeitung sind durch Forschung zu Lernen und Gedächtnis gestützt (verteilter Abruf, elaborative Kodierung). Collections sind eine praktische Anwendung der Extended-Mind-Theorie, wurden aber nicht als eigenständige Technik getestet. (mechanistic)

Notizforschung stützt generell Schreiben gegenüber Nicht-Schreiben für Behalten und Ideenentwicklung; das konkrete Collection-Format ist praktisch entstanden.

Quellen

Häufiger Fehler

Zu viele Collections zu erstellen, die einmal besucht und nie wieder aufgesucht werden – eine Collection funktioniert nur, wenn du tatsächlich zurückkehrst, wenn das Thema wieder relevant wird.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Die Bullet-Journal-Methode, praktisch angewendet

Verwandte Konzepte