Steuere deine Inputs und Einflüsse

Kuratiere, was du konsumierst und wer dich umgibt — kleine Inputs summieren sich auch.

Why it works

Der Zinseszins-Effekt wirkt in beide Richtungen: kleine negative Inputs — Medien, Umgebung, die Menschen, mit denen du Zeit verbringst — summieren sich genauso leise wie gute Gewohnheiten. Deine Inputs bewusst zu gestalten verändert die Standardwerte, die den ganzen Tag an dir ziehen, sodass der kumulative Druck auf dein Verhalten auf deine Ziele zu zeigt statt von ihnen weg.

How to do it

  1. Überprüfe deine regelmäßigen Inputs: Information, Umgebung und die Menschen um dich herum.
  2. Kürze oder reduziere einen durchgängig negativen Input.
  3. Füge einen positiven Input hinzu, dem du wiederholt ausgesetzt sein wirst.

Evidenz

Dass sich Verhaltensweisen und Normen durch soziale Bindungen verbreiten und dass Umgebung Verhalten prägt, wird durch Forschung zu sozialen Netzwerken und Entscheidungsarchitektur gestützt; die kumulative Rahmung „Inputs summieren sich" erweitert diese Befunde als Praktikerprinzip. (observational)

Netzwerk-Evidenz ist korrelativ und Effektstärken sind umstritten; behandle Einfluss als richtungsweisend real, nicht deterministisch.

Quellen

  • Christakis & Fowler (2007), behaviors and states spread through social networks, NEJM

Häufiger Fehler

Sich auf Willenskraft zu verlassen, während man in Inputs badet, die in die andere Richtung ziehen, statt die Inputs zu ändern, damit der Standarddruck dir hilft.

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