Einen echten Gleichaltrigen lehren und ihn nachfragen lassen

Erkläre einer anderen Person, die Fragen stellen und „das verstehe ich nicht” sagen kann.

Why it works

Ein lebendiger Lernender liefert, was keine Probe kann: Echtzeitsignale von Verwirrung, die dich zwingen, neu zu erklären, einen anderen Blickwinkel zu finden und dein eigenes Modell zu reparieren, wenn deine erste Erklärung scheitert. Der soziale Druck, tatsächlich verstanden zu werden, hebt die Messlatte über „das ergibt für mich Sinn” hinaus, und das spontane Neuformulieren stärkt und reorganisiert dein Wissen.

How to do it

  1. Finde jemanden, der mit dem Thema nicht vertraut ist, und lehre ihm einen kleinen Teil davon.
  2. Lade ihn ein, mit allem Unklaren zu unterbrechen.
  3. Wenn er verwirrt wird, behandle es als Daten über dein Verständnis und erkläre es anders.

Evidenz

Studien zum Peer-Tutoring finden wiederholt, dass Tutoren akademisch profitieren, oft ebenso sehr oder mehr als die Nachhilfeschüler, wobei der Akt des Erklärens und Antwortens auf Fragen als Haupttreiber gilt. (rct)

Ein Großteil der Peer-Tutoring-Forschung findet in Klassenzimmereinstellungen mit Störvariablen statt (Motivation, Auswahl); der gerichtete Nutzen für den Tutor ist gut gestützt, auch wenn genaue Ausmaße variieren.

Häufiger Fehler

Ein Publikum zu wählen, das den Stoff bereits kennt, sodass es nie verwirrt wird und nie das erneute Erklären erzwingt, das das Lernen leistet.

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