Puffer- und Überlaufblöcke
Plane leere Pufferzeit ein, um Überschreitungen und Unerwartetes aufzufangen.
Why it works
Pläne scheitern nicht, weil die Aufgaben falsch waren, sondern weil sie ohne Spielraum aneinandergereiht wurden. Ein Pufferblock fängt die unvermeidlichen Überschreitungen und Überraschungen auf, sodass eine Verzögerung nicht durch den ganzen Tag kaskadiert und dich zwingt, den Plan ganz aufzugeben.
How to do it
- Lass 25–50 % des Tages ungeblockt oder in expliziten Puffern.
- Platziere Puffer nach Aufgaben mit hoher Varianz (Meetings, kreative Arbeit).
- Nutze Puffer für Überlauf oder echte Erholung, nicht als zusätzlichen Aufgabenraum.
Evidenz
Puffern ist eine direkte Gegenmaßnahme zum Planungsfehlschluss — der robusten Tendenz, zu unterschätzen, wie lange Aufgaben dauern, und die Wahrscheinlichkeit von Unterbrechung zu ignorieren. (observational)
Wie viel Puffer genug ist, ist individuell; der Befund ist, dass etwas expliziter Spielraum einen vollständig durchgeplanten Plan übertrifft.
Quellen
- Buehler, Griffin & Ross (1994), the planning fallacy, J. Personality & Social Psychology
Häufiger Fehler
Jeden Puffer mit "nur noch einer Aufgabe" füllen, was den Spielraum entfernt und garantiert, dass die erste Überschreitung den Rest des Tages sprengt.
Übe das mit IX Coach
More practices for Time-Blocking, praktisch gemacht
- Kalender-Time-Blocking
Gib jeder Aufgabe eine konkrete Start- und Endzeit in deinem Kalender.
- Tagesthemen
Widme ganze Tage einem einzigen Arbeitsbereich — Schreibtag, Meetingtag, Verwaltungstag.
- Fokussierte Arbeit von oberflächlicher Arbeit trennen
Schütze eigene Blöcke für kognitiv anspruchsvolle Arbeit, getrennt von Logistik.
- Wochenplanung
Lege die Prioritäten und groben Blöcke der Woche fest, bevor sie beginnt.
- Das Feierabend-Ritual
Beende den Arbeitstag mit einer festen Routine, die offene Punkte abschließt.