Traumasensible Achtsamkeit, praktisch erklärt

Achtsamkeit so anpassen, dass sie reguliert statt reaktiviert

Was ist traumasensible Achtsamkeit und worin unterscheidet sie sich?

Traumasensible Achtsamkeit, entwickelt von David Treleaven, passt Standard-Achtsamkeitspraktiken so an, dass sie Menschen mit Traumageschichten nicht unbeabsichtigt reaktivieren oder überwältigen. Standard-Achtsamkeit – einschließlich anhaltender nach innen gerichteter Aufmerksamkeit und Body-Scans mit geschlossenen Augen – kann bei manchen Menschen Traumareaktionen auslösen. Traumasensible Anpassungen erhalten die evidenzbasierten Vorteile der Achtsamkeit, während sie dieses Risiko verringern. Die Anpassungen sind klinisch entwickelt und wachsen in ihrer Evidenz; Achtsamkeit insgesamt hat eine starke Forschungsbasis.

Standard-Achtsamkeit verlangt, die Augen zu schließen, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und bei allem zu bleiben, was auftaucht – einschließlich schwieriger Empfindungen und Emotionen. Für jemanden ohne Traumageschichte ist das im Allgemeinen sicher und förderlich. Für jemanden, dessen Nervensystem ungelöste Bedrohung trägt, kann dieselbe nach innen gerichtete Aufmerksamkeit Überflutung, Dissoziation oder Retraumatisierung auslösen. Traumasensible Achtsamkeit (David Treleaven) baut die Praxis um: Sie erhält die evidenzbasierten Vorteile, während sie Sicherheitsmechanismen einbaut, die Standardprotokolle oft vermissen lassen. Die folgenden Praktiken zeigen, wie diese Anpassungen angewendet werden.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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