Anti-Ziele: Erfolg durch das definieren, was du ablehnst

Wie das Definieren dessen, was du nicht willst, schärft, was du tatsächlich verfolgst

Was sind Anti-Ziele und wie verbessern sie Entscheidungen?

Anti-Ziele, bekannt gemacht durch den Unternehmer Andrew Wilkinson, sind explizite Aussagen über die Ergebnisse, Bedingungen und Kompromisse, die du ablehnst – festgelegt, bevor du entscheidest, was du verfolgst. Sie ergänzen positive Zielsetzung, indem sie einen Entscheidungsfilter schaffen, der technisch 'erfolgreiche' Ergebnisse ausschließt, die dich unglücklich machen würden. Das Konzept ist eine praxisgeleitete Heuristik ohne direkte experimentelle Studie, wendet aber gut abgesicherte Prinzipien aus Entscheidungsforschung und Wertklärung an.

Positive Zielsetzung fragt: 'Was will ich?' Anti-Ziele stellen zuerst die schwierigere Frage: 'Was würde Erfolg wie Versagen anfühlen lassen?' Andrew Wilkinsons Konzept, entwickelt aus seiner Erfahrung beim Aufbau und Verkauf von Unternehmen, beginnt damit, die Bedingungen eines Albtraum-Ergebnisses aufzulisten – und nutzt diese dann als Filter, bevor irgendetwas Attraktives verfolgt wird. Die folgenden Praktiken übersetzen diese Umkehrung in persönliche und berufliche Entscheidungen.

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