Aufmerksamkeitsrückstand: Warum Aufgabenwechsel mehr kostet, als Sie denken

Die versteckten Kosten des Aufgabenwechsels und wie Sie sie senken

Aufmerksamkeitsrückstand: Sophie Leroys Studie von 2009, erklärt

Aufmerksamkeitsrückstand, geprägt von der Organisationsforscherin Sophie Leroy in ihrer Studie von 2009 „Why is it so hard to do my work? The challenge of attention residue when switching between work tasks“ (Organizational Behavior and Human Decision Processes, 109(2), 168-181), bezeichnet die teilweise Aufmerksamkeit, die nach einem Aufgabenwechsel bei der vorherigen Aufgabe bleibt. Selbst wenn Sie sich physisch weiterbewegt haben, bleibt ein Teil Ihrer kognitiven Kapazität damit beschäftigt, die unerledigte oder unterbrochene Aufgabe zu verarbeiten — was die Leistung bei der neuen Aufgabe mindert. Leroys ursprüngliche Laborexperimente stützen den Effekt; angewandte Folgen (Meeting-Leistung, Qualität kreativer Arbeit) sind plausible Erweiterungen.

Sophie Leroy veröffentlichte 2009 „Why is it so hard to do my work?“ und dokumentierte, wie der Wechsel von einer unerledigten zu einer neuen Aufgabe kognitive Restaktivität bei der ersten Aufgabe hinterlässt. Der Effekt unterscheidet sich von einfacher Ablenkung: Der Rückstand wirkt selbst bei einem bewussten, gewollten Wechsel. Seine praktischen Folgen sind erheblich — jede Unterbrechung trägt eine versteckte Steuer, und die meisten modernen Wissensarbeitsumgebungen erzeugen ständig Unterbrechungen. Die folgenden Praktiken setzen um, was Forschung und Erfahrung als hilfreich nahelegen.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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