Deinem vergangenen Ich für das Auftauchen danken

Blick zurück auf ein abgeschlossenes Verhalten oder eine Verpflichtung und würdige dein vergangenes Ich dafür, es getan zu haben.

Why it works

Retrospektive Selbstdankbarkeit aktiviert dieselbe positive Selbstachtung wie zeitgenössisches Feiern, zielt aber auf ein anderes kognitives Register: Sie stärkt die Identitätsverbindung zum Verhalten. „Vergangenes-Ich ist aufgetaucht, als es hart war" wird zum Beweis für die Identität „Ich bin jemand, der auftaucht".

How to do it

  1. Identifiziere am Ende jeder Woche ein Verhalten, das du abgeschlossen hast, obwohl du keine Lust dazu hattest.
  2. Schreib: „Vergangenes-Ich ist für [Verhalten] am [Tag] aufgetaucht, obwohl [Schwierigkeit]. Das war eine echte Leistung."
  3. Bemerke, wie es sich anfühlt, dein vergangenes Ich auf diese Weise zu würdigen — es fühlt sich oft überraschend bedeutsam an.
  4. Nutze die Würdigung als Identitätsdaten: „Das ist, wer ich werde."

Evidenz

Positive Selbstachtung und internalisierte Identität rund um ein Verhalten sind Prädiktoren für autonome Motivation und dauerhafte Gewohnheitspflege in der Selbstbestimmungstheorie-Forschung. (mechanistic)

Das konkrete Format der Zukunfts-Ich-Dankbarkeit ist praktiker-abgeleitet; die zugrunde liegenden Mechanismen von Identität und autonomer Motivation sind in der SDT-Forschung gut etabliert.

Quellen

  • Deci & Ryan (2000), self-determination theory and intrinsic motivation, Psychological Inquiry

Häufiger Fehler

Die Übung als Selbstbeglückwünschung für leichte Verhaltensweisen nutzen — der Wert der Praxis liegt in der Würdigung der Erledigungen, die dich etwas kosteten.

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