Die Optionsreihenfolge umgestalten, um die Positionsverzerrung zu nutzen

Menschen wählen überproportional Optionen, die zuerst oder zuletzt aufgeführt sind – platziere die beste Option dort.

Why it works

Primäreffekte und Rezenzeffekte bedeuten, dass die ersten und letzten Elemente einer Abfolge mehr Aufmerksamkeit und Auswahl erhalten. Auf Speisekarten und Listen wird das oberste Element häufiger gewählt, selbst wenn alle Elemente gleich sichtbar sind. Das ist nicht irrational – Aufmerksamkeit ist begrenzt –, aber es bedeutet, dass das Umordnen einer Liste ohne Änderung des Inhalts das Verhalten verschieben kann.

How to do it

  1. Liste bei jeder wiederkehrenden Entscheidung (was zum Frühstück, welche Aufgabe zuerst) die beste Option zuerst, nicht die vertrauteste oder bequemste.
  2. Entferne die schlechtesten Optionen vom oberen Ende der Liste, selbst wenn du glaubst, sie ohnehin zu überspringen.
  3. Wende das auf deine To-do-Liste an: Das oberste Element wird überproportional ausgeführt; platziere dort das Wichtigste.

Evidenz

Position effects in menu choice, ballot ordering, and online shopping are well-documented. Studies of candidate ordering on ballots, product placement at the top of search results, and cafeteria item ordering all show significant position-driven selection bias. (observational)

Position effects are strongest for undifferentiated options. When people have strong preferences, ordering has less impact. The effect is robust at population scale but individual susceptibility varies.

Quellen

  • Mantonakis et al. (2009), "Order in choice: Effects of serial position on preferences", Psychological Science

Häufiger Fehler

Listen einmal nach Priorität zu ordnen und nie wieder – neue Elemente werden tendenziell oben oder unten hinzugefügt und verdrängen allmählich, was du bewusst platziert hattest.

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