Meditation über geteilte Verfassung

Kurz mit der Bewusstheit sitzen, dass gerade jetzt Tausende Menschen genau das fühlen, was du fühlst.

Why it works

Das Bild geteilten Leidens aktiv im Bewusstsein zu halten, aktiviert dieselben neuralen Netzwerke, die an Empathie beteiligt sind – nur gerichtet auf einen weiteren Kreis, der einen selbst einschließt. Das ist der kognitive Mechanismus, den Neff als Verschiebung vom kontrahierten, selbstfokussierten Zustand der Scham ("warum bin ich so allein damit?") zu einer expansiven Bewusstheit beschreibt, die den Schmerz weniger anomal und daher weniger bedrohlich erscheinen lässt.

How to do it

  1. Drei langsame Atemzüge nehmen und das spezifische Gefühl, mit dem du kämpfst, ins Bewusstsein bringen.
  2. Die Bewusstheit halten: "Gerade jetzt fühlen weltweit Tausende Menschen genau dieses Gefühl."
  3. Diese Tatsache dreißig Sekunden lang real sein lassen, bevor du zu deiner Situation zurückkehrst.

Evidenz

Kontemplative Praktiken, die Verbundenheit betonen, sind in Beobachtungsstudien mit reduzierter Isolation und erhöhtem Wohlbefinden verbunden. Das MSC-Programm, das diese Art Meditation einschließt, hat RCT-Unterstützung für die Reduktion von Depression und Angst. (clinical)

Die spezifische Meditation über geteilte Verfassung ist ein Element des MSC-Curriculums; ihre Effekte vom Programm als Ganzes zu isolieren, ist mit aktueller Evidenz nicht möglich.

Quellen

Häufiger Fehler

Die Meditation als Minimierungsübung behandeln – das geteilte Bild nutzen, um sich selbst zu überzeugen, dass der eigene Schmerz unwichtig ist, statt als Wiederverbindungsübung, die sowohl den Schmerz als auch die Gesellschaft hält.

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