Divergentes mit konvergentem Denken ausbalancieren

Behandeln Sie Kreativität als zwei Phasen — öffnen zum Erzeugen, dann schließen zum Auswählen.

Why it works

Divergentes Denken allein erzeugt einen Haufen Optionen, aber keine Entscheidung; konvergentes Denken allein optimiert zu früh auf einer schlechten Ausgangsmenge. Kreativität braucht beides, in dieser Reihenfolge: divergieren, um den Raum zu erweitern, dann konvergieren, um zu wählen und zu verfeinern. Sie als getrennte Phasen zu halten verhindert, dass eine die andere sabotiert — vorzeitige Konvergenz ist der übliche Killer.

How to do it

  1. Benennen Sie, in welcher Phase Sie sind, und erledigen Sie nur die Aufgabe dieser Phase.
  2. Divergieren Sie vollständig (Menge, keine Bewertung), bevor Sie jede Konvergenz zulassen.
  3. Nutzen Sie beim Konvergieren explizite Kriterien zur Auswahl, damit Urteilen prinzipiengeleitet ist, nicht impulsiv.

Evidenz

Die Unterscheidung zwischen divergent und konvergent ist grundlegend in der Kreativitätsforschung (zurückgehend auf Guilford), und strukturierte Kreativitätsprozesse wechseln bewusst zwischen beiden. Gut etabliertes Rahmenwerk, ehrlich als Modell dargestellt, nicht als gemessener Effekt. (observational)

Das Zwei-Phasen-Modell ist weit verbreitet und intuitiv, aber echte kreative Arbeit ist iterativer und unordentlicher als ein sauberer Divergieren-dann-Konvergieren-Schwung.

Quellen

Häufiger Fehler

Zu früh konvergieren — auf eine Idee eingrenzen, bevor die divergente Phase ihre Arbeit getan hat —, was eine mittelmäßige Option optimiert statt eine bessere zu finden.

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