Fair sein: dich selbst in die Fairness einschließen, die du anderen entgegenbringst

Wende dieselben Fairness-Maßstäbe auf dich selbst an, die du bei jemandem anwenden würdest, den du respektierst.

Why it works

Menschen, die konsequent die Bedürfnisse anderer auf Kosten der eigenen priorisieren, sind nicht selbstlos — sie wenden einen asymmetrischen Fairness-Standard an, der Selbstachtung und grollfreie Beziehungsqualität schrittweise erodiert. FASTs Fair-Komponente korrigiert das, indem sie den Standard symmetrisch macht: Deine Bedürfnisse, Zeit und Grenzen zählen genauso wie ihre. Das ist kein Egoismus; es ist die Voraussetzung für nachhaltiges, grollfreies Geben.

How to do it

  1. Frage bei der Einschätzung, ob eine Bitte angemessen ist: „Würde ich das akzeptieren, wenn jemand es von einem Freund verlangen würde, den ich respektiere?“
  2. Beziehe deine eigenen Interessen explizit in die Problemlösung ein: „Das funktioniert für sie, und das funktioniert für mich.“
  3. Benenne die Asymmetrie, wenn du sie bemerkst: „Ich habe deinen Zeitplan priorisiert — wir müssen das ausbalancieren.“

Evidenz

Forschung zu Selbstmitgefühl zeigt durchgängig, dass sich selbst dieselbe Fürsorge zu geben, die man anderen entgegenbringen würde, mit psychischem Wohlbefinden, nachhaltiger Motivation und geringerem Groll assoziiert ist – all dies liegt dem FAST-Fairness-Prinzip zugrunde. (observational)

Forschung zu Selbstmitgefühl ist korrelativ; die konkrete Anwendung symmetrischer Fairness auf zwischenmenschliche Entscheidungen ist eine klinische Erweiterung dieser allgemeinen Evidenz.

Quellen

Häufiger Fehler

Selbst-Einbeziehung als Egoismus zu rahmen (\u201edas sollte ich nicht brauchen\u201c) – was genau das asymmetrische Denken ist, das FAST korrigieren soll.

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