Handlungen nach GTD-Kontext organisieren

In GTD ist ein Kontext, wo, womit oder mit wem eine nächste Handlung erledigt werden kann – gruppiere deine Handlungen nach Kontext, damit du immer nur siehst, was du gerade tun kannst.

Why it works

Du kannst nur tun, was deine aktuelle Situation erlaubt – Besorgungen erfordern draußen zu sein, Anrufe ein Telefon, bestimmte Aufgaben eine bestimmte anwesende Person. Handlungen nach Kontext zu gruppieren bedeutet, dass du in jedem Moment nur die Dinge siehst, die du wirklich jetzt tun kannst, und so die Reibung wegfällt, eine undifferenzierte Masterliste zu durchsuchen und zu entscheiden, was überhaupt möglich ist.

How to do it

  1. Markiere jede nächste Handlung mit dem Kontext, den sie erfordert (@Anrufe, @Besorgungen, @Computer, @Zuhause, @Termin-mit-X).
  2. Wenn du ein Zeitfenster hast, öffne die passende Kontextliste statt des ganzen Haufens.
  3. Wähle aus dem, was in deiner aktuellen Situation umsetzbar ist, statt alles neu zu bewerten.

Evidenz

Ein Praktiker-Organisationsschema statt einer getesteten Intervention, jedoch konsistent mit Prinzipien der Entscheidungsarchitektur und kognitiven Last: Die sichtbare Optionsmenge auf das aktuell Machbare zu verengen reduziert Entscheidungsreibung. (mechanistic)

Kontexte sind eine praktische Konvention; für manche Menschen ist Priorität oder Energielevel eine nützlichere Sortierachse als ortsbasierter Kontext.

Quellen

Häufiger Fehler

Aufwändige Kontextkategorien bauen, die du nie tatsächlich konsultierst, oder eine einzige riesige Liste nutzen, sodass du immer durch Aufgaben watest, die du gerade nicht erledigen kannst.

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