Ihrer Fähigkeit vertrauen, ihren eigenen Weg zu finden

An dem Glauben festhalten, dass sie das durchstehen können — sie nicht als zerbrechlich oder als zu managendes Problem behandeln.

Why it works

Jemanden als zerbrechlich oder als zu lösendes Problem zu behandeln kommuniziert subtil „du kannst das nicht bewältigen“, was ihre Handlungsfähigkeit untergräbt. Raum halten beruht auf der personzentrierten Prämisse, dass Menschen eine angeborene Tendenz zum Wachstum haben, wenn sie mit Akzeptanz und Nicht-Urteil begegnet werden. Ihrem Prozess zu vertrauen bewahrt dich davor, auf Weisen zu retten, die sie abhängiger und weniger ressourciert machen.

How to do it

  1. An der Haltung „du kannst deinen Weg da durchfinden“ festhalten, statt „ich muss dich retten“.
  2. Präsenz und Reflexion anbieten statt Anweisungen, was sie tun sollten.
  3. Dem Retten widerstehen, was der Person subtil sagen kann, sie sei nicht fähig.

Evidenz

Verwurzelt in Rogers' personzentrierter Theorie, dass eine akzeptierende, nicht-direktive Präsenz die eigene Aktualisierungstendenz einer Person unterstützt. Es ist eine gut etablierte klinische Haltung statt einer diskret erprobten Technik, daher mechanistisch/klinisch. (clinical)

Dem Prozess einer Person zu vertrauen bedeutet nicht, echtes Risiko zu ignorieren; Sicherheitsbedenken (z. B. Selbstverletzung) haben Vorrang vor Nicht-Direktivität.

Häufiger Fehler

Überfunktionieren — das Problem und die Emotionen der Person für sie übernehmen, was ihre Hilflosigkeit vertieft, selbst wenn es sich wie Fürsorge anfühlt.

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