Issue-Tree-Analyse

Probleme vollständig zerlegen, die Schlüsseltreiber finden und analytische blinde Flecken vermeiden

Wie zerlegen Issue Trees komplexe Probleme?

Issue Trees (auch Logikbäume genannt) sind hierarchische Diagramme, die ein Problem oder eine Frage in ihre Bestandteile zerlegen, nach dem MECE-Prinzip (mutually exclusive, collectively exhaustive – sich gegenseitig ausschließend, gemeinsam erschöpfend). Bei McKinsey entwickelt und umfassend eingesetzt, sind sie eine Standardmethode in Beratung und Analyse, um sicherzustellen, dass alle Problemdimensionen ohne Überschneidung abgedeckt sind. Die Evidenzbasis ist berufliche Praxis, nicht Experiment – es sind strukturierte Denkwerkzeuge, keine psychologisch untersuchten Interventionen.

Die meisten komplexen Probleme wirken als Ganzes betrachtet unlösbar. Issue Trees zerlegen sie in kleinere, beantwortbare Fragen, hierarchisch angeordnet – jeder Ast beantwortet ein „Warum?“ oder „Was?“ zu dem darüber. Die Disziplin, den Baum zu bauen, deckt fehlende Äste (Dimensionen, die man nicht bedacht hatte) und überlappende Äste (Dimensionen, die man doppelt zählt) auf. Im Folgenden die Praktiken, um Issue Trees wirksam aufzubauen und zu nutzen.

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