Kasina-Meditation: Konzentration durch ein physisches Objekt

Klassische Theravada-Konzentrationspraxis – das Objekt, das Nimitta und der Weg zur Vertiefung

Was ist Kasina-Meditation zur Konzentration?

Kasina-Meditation ist eine Theravada-buddhistische Konzentrationsmethode aus dem Visuddhimagga, bei der der Meditierende ein einfaches physisches Objekt betrachtet – Erdscheibe, farbiger Kreis, Feuer, Wasser –, bis ein stabiles mentales Gegenbild (das „Nimitta“) entsteht und allein im Geist gehalten werden kann. Es ist der klassische Weg zu den Jhana-Vertiefungszuständen. Die Evidenz ist mechanistisch; keine modernen RCTs testen Kasina speziell.

In Buddhaghosas Visuddhimagga aus dem fünften Jahrhundert sind Kasina-Objekte das erste von vierzig Meditationsobjekten, die zur Entwicklung von Samadhi vorgeschrieben sind. Das Wort bedeutet „Totalität“ – der Meditierende lernt, ein mentales Bild auszudehnen, bis es das Gewahrsein vollständig erfüllt. Moderne Lehrer wie Pa Auk Sayadaw und Leigh Brasington haben die Kasina-Praxis westlichen Schülern wieder nähergebracht als den systematischsten Weg zu konzentrierter Vertiefung. Die Praktiken unten kartieren die Stadien, die sowohl in klassischer als auch zeitgenössischer Unterweisung beschrieben werden.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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