Gedankenwandern und das Default-Mode-Netzwerk

Den wandernden Geist verstehen, um mit ihm zu arbeiten, nicht gegen ihn

Schadet Gedankenwandern dem Fokus, oder kann es nützlich sein?

Gedankenwandern ist die Standardaktivität des Gehirns, wenn Aufmerksamkeit nicht aktiv nach außen gerichtet wird. Forschung von Jonathan Schooler und anderen zeigt, dass es rund 47 % der Wachzeit einnimmt, mit geringerem momentanen Glücksempfinden verbunden ist, aber auch Planung, Kreativität und Selbstreflexion dient — das Ziel ist daher Regulierung, nicht Beseitigung.

Deine Gedanken wandern fast die Hälfte der Zeit — selbst bei Aufgaben, die Aufmerksamkeit erfordern sollten. Jonathan Schoolers Forschung zu Gedankenwandern und Meta-Bewusstheit half dabei, das Default-Mode-Netzwerk (DMN) als reales funktionales System zu etablieren, nicht nur als Rauschen. Die folgenden Praktiken versuchen nicht, das DMN zum Schweigen zu bringen; sie lehren dich zu bemerken, wenn es das Ruder übernommen hat, es zu nützlichem Wandern zu lenken und bewusst zurückzukehren, wenn es vom Kurs abgekommen ist.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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