Erkenne und begegne Mustern der Geldvermeidung

Geldvermeidung — "Geld ist schlecht", "reiche Leute sind gierig" — führt zu Selbstsabotage, getarnt als Tugend.

Why it works

Geldvermeidungsskripte erzeugen eine unbewusste Motivation, das Einkommen niedrig zu halten, das Verfolgen von Ersparnissen zu vermeiden oder Geld schneller wegzugeben, als es sich ansammelt — weil das Anhäufen von Vermögen mit einem Selbstbild kollidiert, das darauf aufgebaut ist, nicht "einer von diesen Leuten" zu sein. Das Verhalten fühlt sich moralisch an, aber der Mechanismus ist ein Wertekonflikt, der nicht durch mehr Information gelöst werden kann.

How to do it

  1. Prüfe, ob du Unbehagen empfindest, wenn dein Sparguthaben wächst, ob du Geld impulsiv verschenkst oder das Öffnen von Kontoauszügen vermeidest.
  2. Verfolge das Unbehagen zurück: Welche Geschichte erzählt Geldbesitz über dich, die bedrohlich wirkt?
  3. Konstruiere ein Gegennarrativ: Was für ein Mensch könnte finanzielle Sicherheit haben und trotzdem die Werte halten, die dir wichtig sind?

Evidenz

Geldvermeidung ist in Klontz' Forschung mit niedrigerem Einkommen, niedrigerem Nettovermögen und höherer finanzieller Angst verbunden — ein Muster im Einklang mit dem Selbstsabotage-Mechanismus. Das Glaubenssystem erzeugt das Ergebnis, das es vorhersagt (Armut bestätigt "Geld ist böse"). (observational)

Korrelativ; die kausale Geschichte (Vermeidung verursacht geringeres Vermögen statt umgekehrt) ist plausibel, aber nicht experimentell belegt.

Quellen

  • Klontz & Klontz (2009), Mind Over Money: Overcoming the Money Disorders That Threaten Our Financial Health

Häufiger Fehler

Geldvermeidung mit echter Einfachheit oder Antimaterialismus zu verwechseln — was verhindert zu bemerken, wenn die Vermeidung echten Schaden anrichtet (unzureichende Altersvorsorge, finanzielle Abhängigkeit).

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