Nappen zu einer konsistenten täglichen Praxis machen

Ein täglicher Nap zur gleichen Zeit erzielt bessere Ergebnisse als gelegentliches Nappen in der Verzweiflung.

Why it works

Gewohnheitsbildung verleiht dem Nappen eine konditionierte Komponente: eine konsistente Zeit und ein konsistenter Ort reduzieren die Einschlaflatenz, weil der Körper die Ruhe erwartet. Zudem zeigen regelmäßige Nappende größere Flexibilität in der Schlafverteilung über den Tag, was die physiologische Anfälligkeit reduziert, die entsteht, wenn man sich ganz auf einen einzigen nächtlichen Schlafblock verlässt.

How to do it

  1. Zwei Wochen lang jeden Tag das gleiche 20-Minuten-Fenster im Kalender blockieren.
  2. Auch an Tagen nappen, an denen Sie sich wach fühlen — Sie trainieren die Gewohnheit ebenso sehr, wie Sie ein akutes Bedürfnis erfüllen.
  3. Nachmittagsenergie und abendliche Schlafqualität über die zwei Wochen notieren; die meisten Menschen finden, dass sich beides verbessert.

Evidenz

Gewohnheitsmäßig Nappende zeigen kürzere Einschlaflatenz während ihres Nap-Fensters als nicht-gewohnheitsmäßig Nappende, im Einklang mit einer konditionierten Reaktion. Kulturübergreifende Evidenz zeigt, dass Gesellschaften mit Siesta-Norm niedrigere kardiovaskuläre Sterblichkeitsraten haben, obwohl dies mehrere Lebensstilfaktoren vermischt. (observational)

Die kardiovaskulären Daten sind stark durch Ernährung, Lebensstil und Klima konfundiert. Der Befund zur Latenzreduktion bei gewohnheitsmäßig Nappenden ist direkter, aber auf kleineren Stichproben basierend.

Häufiger Fehler

Nappen als etwas zu behandeln, das man sich durch Erschöpfung verdient — nur an „schlechten" Tagen zu nappen bedeutet, dass Sie die Gewohnheit und den Nutzen nie aufbauen und in einem reaktiven Erholungszyklus bleiben.

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