Füttern Sie Ihren Darm mit Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln

Essen Sie eine Vielfalt an Pflanzen und einige fermentierte Lebensmittel, um ein gesünderes Darmmikrobiom zu unterstützen.

Why it works

Darm und Gehirn kommunizieren über den Vagusnerv, Immunsignalisierung und mikrobielle Stoffwechselprodukte. Darmbakterien fermentieren Nahrungsballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren und helfen, neuroaktive Verbindungen zu produzieren; ein vielfältigeres Mikrobiom ist mit geringerer Entzündung und, in früher Forschung, besserer Stimmung verbunden. Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel sind die direktesten Ernährungshebel für dieses Ökosystem.

How to do it

  1. Essen Sie über die Woche eine breite Vielfalt an Pflanzen – zielen Sie auf Vielfalt, nicht nur Menge.
  2. Fügen Sie einige Male pro Woche fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Kimchi oder Sauerkraut hinzu.
  3. Steigern Sie Ballaststoffe schrittweise mit Wasser, damit sich der Darm bequem anpasst.

Evidenz

Darm-Hirn-Kommunikation und die Rolle kurzkettiger Fettsäuren sind mechanistisch gut dokumentiert; Humanstudien, die spezifische Mikrobiomveränderungen mit Stimmung verknüpfen, sind noch früh und uneinheitlich. (mechanistic)

Ein Großteil der stärksten Mikrobiom-Stimmungs-Evidenz stammt aus Tiermodellen; menschliche "Psychobiotika"-Ergebnisse sind vorläufig und uneinheitlich.

Quellen

  • Cryan et al. (2019), "The Microbiota-Gut-Brain Axis", Physiological Reviews

Häufiger Fehler

Teure Probiotika-Präparate zu kaufen, während wenig Ballaststoffe gegessen werden – die Bakterien brauchen Ballaststoffe zum Fressen, und Nahrungsvielfalt schlägt eine Einzelstamm-Pille.

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