'Fertig' definieren, bevor du beginnst

Lege die Mindestkriterien für ein vollständiges Ergebnis fest, bevor du beginnst, damit du eine klare Stoppbedingung hast.

Why it works

Ohne eine vorher festgelegte Fertig-Bedingung wird der Abschluss durch die Stoppregel 'fühlt es sich fertig an?' bestimmt – die unendlich aufschiebbar ist, besonders für Perfektionisten. Eine Mindestausgabe-Definition verschiebt die Stoppregel zu einem externen Kriterium: 'erfüllt es die Vorgabe?' Aufgaben dehnen sich teilweise aus, weil Perfektionisten die Messlatte immer weiter verschieben; die Vorabfestlegung verankert die Messlatte, bevor Aufwand die wahrgenommenen Einsätze aufgebläht hat.

How to do it

  1. Schreibe vor dem Start einen Satz: 'Das ist fertig, wenn ___.'
  2. Mache das Kriterium konkret und beobachtbar – nicht 'wenn es gut ist', sondern 'wenn es drei Abschnitte hat, die Vorgabe beantwortet und unter 500 Wörtern liegt.'
  3. Höre auf, wenn das Kriterium erfüllt ist – unabhängig davon, ob es verbessert werden könnte.

Evidenz

Zielsetzungstheorie (Locke & Latham) unterstützt spezifische, messbare Ziele gegenüber vagen für Leistung. Abschlusskriterien vorab festzulegen ist eine logische Anwendung von Spezifität; die Stoppregel-Rahmung speziell ist praktikerbasiert. (mechanistic)

Zielspezifitätsforschung befasst sich mit Aufgabenleistung, nicht primär mit der Verhinderung von Arbeitsausdehnung; die Parkinson-Anwendung ist eine prinzipielle Extrapolation.

Quellen

  • Locke & Latham (2002), building a practically useful theory of goal setting, American Psychologist

Häufiger Fehler

'Fertig' anhand der aufgewendeten Zeit statt der Ausgabequalität zu definieren – 'ich arbeite eine Stunde' ist eine Zeitbeschränkung, keine Fertig-Bedingung, und lässt die Qualität ungeregelt.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Parkinson's Law, praktisch angewendet

Verwandte Konzepte