Definiere das Ergebnis, bevor du Aufgaben listest

Bevor du irgendeine Handlung planst, schreib einen klaren Satz über das konkrete Ergebnis, das du willst.

Why it works

Mit einem konkreten Ergebnis zu beginnen aktiviert ergebnisorientiertes Denken, das filtert, welche Handlungen es wert sind. Ohne klares Ergebnis füllt sich die Handlungsplanung mit Aufgaben, die produktiv wirken, aber möglicherweise auf nichts Konkretes zulaufen – beschäftigt, ohne Richtungsschwung. Das Ergebnis zuerst zu benennen schafft ein Kriterium, um alles Weitere auszuwählen und auszusieben.

How to do it

  1. Schreib das Ergebnis als konkreten, greifbaren Zustand: nicht „fitter werden“, sondern „bis Oktober einen 5-km-Lauf unter 30 Minuten schaffen“.
  2. Halt es auf einen Satz begrenzt, der einen abgeschlossenen Zustand beschreibt, keinen Prozess.
  3. Frag: „Würde ich wissen, wann das abgeschlossen ist?“ – falls nicht, schärfe das Ergebnis, bis du es würdest.
  4. Warte mit dem Auflisten von Aufgaben, bis das Ergebnis klar genug ist, um als Filter zu wirken.

Evidenz

Konkrete, greifbare Ergebnisaussagen sind das Fundament der Zielsetzungstheorie und der Umsetzungsabsichten-Forschung – beide zeigen, dass Spezifität die Durchführungsrate erhöht. Die „Ergebnis zuerst“-Reihenfolge ist Robbins' Praxisbeitrag. (rct)

Hohe Zielspezifität übertrifft konsistent vage Ziele; die konkrete RPM-Rahmung (im Vergleich zu anderen ergebnisorientierten Ansätzen) ist nicht unabhängig getestet.

Quellen

  • Locke & Latham (2002), building a practically useful theory of goal setting and task motivation, American Psychologist

Häufiger Fehler

Ein Ergebnis zu schreiben, das Tätigkeit statt Ergebnis beschreibt („an meinem Geschäft arbeiten“) statt einen abschließbaren Zustand („die Beta bis 1. März launchen“), was das Filterkriterium vage lässt.

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