Lade Klienten oder Mitarbeiter ein, Einsicht zu deinem Ansatz beizutragen

Jemanden, den du führst, um Input zu bitten, erhöht sein Engagement für das Ergebnis.

Why it works

Wenn eine Führungskraft oder ein Coach explizit Input von einem direkten Mitarbeiter oder Klienten erbittet, erlebt der Helfer den Ben-Franklin-Mechanismus: "Ich habe mein Wissen in diesen Plan gegeben, also muss mir sein Erfolg wichtig sein." Das verwandelt passive Empfänger eines Plans in aktive Interessenvertreter, die ihr eigenes Denken investiert haben – was sowohl Eigenverantwortung als auch Umsetzung erhöht.

How to do it

  1. Frage die andere Person vor der Präsentation eines Plans: "Was übersehe ich?" oder "Was würdest du an diesem Plan ändern?"
  2. Nimm einen konkreten Vorschlag wirklich auf und sag ihnen, dass du es getan hast: "Ich habe deine Formulierung für den zweiten Abschnitt verwendet."
  3. Mache das zu einer festen Praxis, nicht zu einer einmaligen Konsultation vor dem Aufzwingen eines fertigen Plans.

Evidenz

Beteiligung an Entscheidungsfindung sagt in der Organisationspsychologie höheres Engagement für Ergebnisse voraus; der Ben-Franklin-Mechanismus liefert eine dissonanzbasierte Erklärung für diesen Effekt neben den informationellen und autonomiestützenden Erklärungen. (observational)

Die Forschung zu partizipativer Entscheidungsfindung ist robust bei Engagement-Ergebnissen; ob der Ben-Franklin-Dissonanzmechanismus oder andere Wege (Eigenverantwortung, Autonomie) der primäre Treiber ist, wurde nicht sauber isoliert.

Häufiger Fehler

Um Input zu bitten als Formalität, während bereits entschieden wurde – Menschen erkennen konsultatives Theater schnell, und es erzeugt mehr Zynismus über Beteiligung als keine Konsultation.

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