Deine tatsächliche Woche den vier Quadranten zuordnen

Verfolge eine Woche ehrlich und ordne jede Stunde einem der vier Quadranten zu – die Daten sind meist ein Schock.

Why it works

Wir schätzen unsere eigene Zeitnutzung systematisch schlecht ein; die Verfügbarkeitsverzerrung lässt das Dringende wie den Großteil unserer Zeit erscheinen, selbst wenn es das nicht ist, und das Wichtige-aber-nicht-Dringende fühlt sich gut abgedeckt an, selbst wenn es kaum existiert. Verfolgung und Zuordnung schaffen eine externalisierte, genaue Aufzeichnung, die das verzerrte Gefühl überschreibt.

How to do it

  1. Verfolge jede bedeutsame Aktivität über die nächsten fünf Arbeitstage in 30-Minuten-Blöcken.
  2. Ordne jeden Block einem Quadranten zu: dringend+wichtig, dringend+unwichtig, nicht-dringend+wichtig, nicht-dringend+unwichtig.
  3. Summiere die Stunden in jedem Quadranten und vergleiche die Verteilung mit dem, was du für richtig hältst.
  4. Bestimme den einen Quadranten, der am stärksten über- oder unterfinanziert ist, und richte das Audit darauf aus.

Evidenz

Zeitnutzungsforschung zeigt durchgängig, dass wahrgenommene und tatsächliche Zeitzuweisung erheblich auseinanderklaffen und dass zufriedenheitsarme Aktivitäten mehr Zeit verbrauchen, als Menschen berichten. Dringlichkeitsverzerrung bei der Aufgabenwahl ist durch experimentelle Forschung gestützt. (observational)

Forschung zur Dringlichkeitsverzerrung beschreibt das Auswahlmuster; die Kartierungsübung selbst ist ein Praktikerwerkzeug, um die Verzerrung offenzulegen, statt eine eigenständig untersuchte Intervention.

Quellen

  • Zhu, Yang & Hsee (2018), urgency bias in task prioritization, Journal of Consumer Research

Häufiger Fehler

Nur Arbeitsaufgaben verfolgen und Gesundheit, Soziales und Erholungszeit auslassen, was die größten Fehlallokationen verbirgt.

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