Die höheren Höhenlagen betrachten – Ziele, Fokusbereiche und Zweck

Prüfen Sie einmal wöchentlich, ob Ihre aktiven Projekte noch mit Ihren Zielen, Rollen und Werten übereinstimmen.

Why it works

GTDs Horizontebenen (Handlungen, Projekte, Fokusbereiche, Ziele, Vision, Zweck) sind verschachtelt: Tägliche Handlungen sollten sich mit Projekten verbinden, Projekte mit Zielen, Ziele mit Werten. Ohne periodischen Höhenlagen-Rückblick optimiert das System Ausführungseffizienz, während es von der strategischen Richtung abdriftet, der es dienen soll. Der Wochenrückblick ist der Moment, diese Verbindung sichtbar zu machen, bevor sich Monate effizienter Fehlausrichtung ansammeln.

How to do it

  1. Verbringen Sie nach der Projektüberprüfung 5–10 Minuten mit Ihrer Zielliste (1–2 Jahre Horizont).
  2. Prüfen Sie für jedes Ziel: Gibt es ein aktives Projekt, das ihm dient? Wenn nicht, sollte es eines geben?
  3. Überprüfen Sie Ihre Fokusbereiche (Rollen, Verantwortlichkeiten) und prüfen Sie, ob ein Bereich vernachlässigt wird.
  4. Notieren Sie neue Verpflichtungen, die aus dem Rückblick hervorgegangen sind.

Evidenz

Zielhierarchie-Forschung (Carver & Scheier) zeigt, dass übergeordnete Ziele bestimmen, welche untergeordneten Handlungen sich bedeutsam und motivierend anfühlen. Ohne Sichtbarkeit der Hierarchie kann tägliche Ausführung mühevoll wirken, ohne sich zweckvoll anzufühlen. (mechanistic)

Die spezifische GTD-Höhenlagen-Rahmung (sechs Ebenen) ist eine Praktiker-Heuristik; die zugrunde liegende Einsicht – dass Aufgaben Bedeutung aus ihrer Verbindung zu Zielen ableiten – ist in der Zieltheorie gut etabliert.

Häufiger Fehler

Den Höhenlagen-Rückblick als "zu philosophisch" während des Wochenrückblicks auszulassen – wodurch das System zu einer ausgeklügelten To-do-Liste ohne strategische Richtung wird.

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