Empathie für zukünftige Generationen
Stellen Sie sich aktiv das Leben der Menschen vor, die die Welt bewohnen werden, die Ihre Entscheidungen bauen.
Why it works
Empathie für identifizierbare, konkrete andere ist ein weit stärkerer Motivator als abstrakte Prinzipien. Eine zukünftige Person psychologisch zu "treffen" – sich ihren Namen, ihren Kontext, ihre Beziehung zu Ihren gegenwärtigen Entscheidungen vorzustellen – aktiviert dieselben sozial-kognitiven Netzwerke, die gegenwärtige Personen-Empathie antreiben, und zieht zukünftiges Wohlergehen in emotional bedeutsames Terrain.
How to do it
- Schreiben Sie eine kurze Biografie einer Person, die 2100 leben wird, mit Ihrer besten Einschätzung, wie ihre Welt aussehen wird.
- Beschreiben Sie, wie eine spezifische aktuelle Entscheidung von Ihnen die Optionen dieser Person beeinflusst.
- Lesen Sie die Biografie laut vor, bevor Sie eine Entscheidung mit langfristigen Folgen treffen.
- Besuchen und aktualisieren Sie die Biografie, während Ihr Verständnis langfristiger Auswirkungen wächst.
Evidenz
Forschung zur "zukünftigen Selbst"-Identifikation findet, dass sich ein konkretes zukünftiges Selbst vorzustellen (statt ein abstraktes) Entscheidungen erhöht, die diesem zukünftigen Selbst nützen. Der Mechanismus – lebendige mentale Simulation – ist derselbe wie in der Perspektivübernahme-Forschung. (observational)
Die Hershfield-Forschung betrifft Zukunfts-Selbst-Kontinuität, nicht speziell Zukunfts-Anderer-Empathie; die Erweiterung auf zukünftige Generationen ist mechanistisch sinnvoll, aber nicht separat erprobt.
Quellen
- Hershfield et al. (2011), increasing saving behavior through age-progressed renderings, Journal of Marketing Research
Häufiger Fehler
Die zukünftige Person abstrakt zu lassen ("Menschen im Jahr 2100"), sodass sie unwirklich wirkt – was den Zweck vereitelt: Konkretheit und Spezifität sind der wirksame Bestandteil.
Übe das mit IX Coach
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