Setze ein großes Ziel und arbeite dann rückwärts
Ziele hoch langfristig, dann leite dein EINES für das Jahr, den Monat und heute ab.
Why it works
Ein fernes, ehrgeiziges Ziel verändert Verhalten nur, wenn es übersetzt wird in das, was jetzt gerade zu tun ist. Rückwärts zu arbeiten — von irgendwann zu einem Fünf-Jahres-Ziel, zu diesem Jahr, diesem Monat, dieser Woche und schließlich dem heutigen EINEN — verbindet jede gegenwärtige Handlung mit dem größeren Ziel, sodass sich der tägliche Einsatz auf das Ziel hin summiert, statt nur beschäftigt, aber richtungslos zu sein.
How to do it
- Benenne ein großes, konkretes langfristiges Ziel.
- Arbeite es zurück: Was ist das EINE dieses Jahr, diesen Monat, diese Woche, das darauf zusteuert?
- Ende mit dem heutigen EINEN, sodass die gegenwärtige Handlung direkt an das langfristige Ziel gebunden ist.
Evidenz
Im Einklang mit der Zielsetzungstheorie, die zeigt, dass konkrete, herausfordernde Ziele höhere Leistung bringen als vage oder leichte, sowie mit dem Wert, ferne Ziele in nahe Zwischenziele zu zerlegen. Die konkrete „Zielsetzung bis zum Jetzt“-Leiter ist Kellers Praktiker-Struktur. Locke und Lathams 35-jährige Synthese ist die primäre Evidenzbasis für die Behauptung, dass konkrete, herausfordernde Ziele vage oder leichte Ziele zuverlässig übertreffen. (rct)
Große Ziele motivieren nur, wenn sie in nahe Schritte zerlegt werden; ein fernes Ziel ohne kurzfristiges EINES demotiviert eher, als dass es Handeln antreibt.
Quellen
- Locke & Latham, goal-setting theory (specific, challenging goals improve performance)
- Locke, E. A., & Latham, G. P. (2002). Building a practically useful theory of goal setting and task motivation: A 35-year odyssey. American Psychologist, 57(9), 705–717.
Häufiger Fehler
Ein inspirierendes langfristiges Ziel zu setzen, aber nie das heutige EINE daraus abzuleiten, sodass das Ziel ein von der täglichen Handlung losgelöster Wunsch bleibt.
Übe das mit IX Coach
More practices for The ONE Thing, praktisch gemacht
- Stelle die Fokusfrage
„Was ist das EINE, das ich tun kann, sodass durch dieses Tun alles andere leichter oder überflüssig wird?“
- Blocke Zeit für dein EINES
Reserviere einen großen, geschützten Block früh am Tag für deine wichtigste Arbeit.
- Reihe deine Dominosteine auf
Wirf den einen richtigen Stein um, und er baut Schwung auf, um zunehmend größere umzuwerfen.
- Lehne Multitasking ab
Tu eine Sache nach der anderen — Multitasking ist Wechseln, und Wechseln kostet.
- Nutze Disziplin, um die richtige Gewohnheit aufzubauen
Du brauchst keine endlose Disziplin — nur genug, um die wenigen Gewohnheiten zu installieren, die zählen.