Schleifen bewusst schließen, um mentale Unordnung zu reduzieren

Erfassen Sie jede offene Verpflichtung in einem vertrauenswürdigen System, damit das Gehirn sie loslassen kann.

Why it works

Das Zielverfolgungssystem des Gehirns hält unerledigte Verpflichtungen aktiv, unabhängig davon, ob sie gerade bearbeitbar sind. Das verbrennt kognitive Ressourcen und erzeugt Hintergrundangst. David Allens forschungsnahe Einsicht – repliziert in psychologischer Arbeit zu Grübeln und kognitiver Last – ist, dass das Aufschreiben einer offenen Schleife in ein vertrauenswürdiges Erfassungssystem dem Gehirn erlaubt, sie loszulassen, weil es sie nicht mehr im Arbeitsgedächtnis halten muss.

How to do it

  1. Machen Sie einen vollständigen Gedanken-Dump: schreiben Sie jede unerledigte Verpflichtung, jedes Versprechen und Projekt auf Papier.
  2. Entscheiden Sie für jeden Punkt: jetzt erledigen, delegieren, planen oder explizit fallen lassen.
  3. Überprüfen und schließen Sie offene Schleifen wöchentlich, damit sie sich nicht still ansammeln.
  4. Vertrauen Sie dem Erfassungssystem genug, damit das Gehirn den Punkt wirklich loslässt.

Evidenz

Baumeister und Masicampo (2011) fanden, dass ein Plan zum Abschluss einer unerledigten Aufgabe zu erstellen ihr aufdringliches Wiederauftreten im Bewusstsein reduzierte – was darauf hindeutet, dass Planung, nicht Abschluss, der Freigabemechanismus ist. (observational)

Der Baumeister-und-Masicampo-Befund betrifft speziell, dass Planerstellung Eindringen reduziert – das Erfassungssystem wirkt, indem es einen Plan auslöst, nicht einfach durch Aufzeichnen der Aufgabe.

Quellen

  • Baumeister & Masicampo (2011), Consider It Done! Plan Making Can Eliminate the Cognitive Effects of Unfulfilled Goals, Journal of Personality and Social Psychology

Häufiger Fehler

Aufgaben in einem System zu erfassen, dem Sie nicht vertrauen oder das Sie nicht überprüfen, sodass das Gehirn sie weiterhin unabhängig hält, weil es weiß, dass die Liste nicht verlässlich ist.

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