Drei gute Dinge: Die evidenzbasierte Dankbarkeitsübung

Warum abendliche Konkretheit und kausale Zuschreibung die aktiven Zutaten sind — nicht die Liste selbst

Verbessert das tägliche Aufschreiben von drei guten Dingen das Wohlbefinden?

In Martin Seligmans ursprünglicher randomisierter kontrollierter Studie berichteten Teilnehmer, die eine Woche lang jeden Abend drei gute Dinge und ihre Ursachen aufschrieben, nach einem und nach sechs Monaten von deutlich höherem Glück und geringerer Depression — was sie zu einer der am häufigsten replizierten Übungen der positiven Psychologie macht. Die Effekte sind echt, aber moderat; die Übung wirkt am nachhaltigsten, wenn sie konkret und kausal bleibt statt zu einer bloßen Dankbarkeitsliste zu werden.

Drei gute Dinge — auch "drei Segnungen" oder "was lief gut" genannt — ist eine der wenigen Übungen der positiven Psychologie mit direkter experimenteller Evidenz für anhaltende Glückseffekte. Die ursprüngliche Studie von Seligman et al. (2005) wird oft zitiert, aber seltener genau gelesen: Die aktive Zutat ist nicht das Zählen positiver Ereignisse, sondern das Zuschreiben von Ursachen dafür, was das Gehirn trainiert, kausale Muster zu bemerken, die es sonst übersieht. Nachlässig gemacht, produziert die Übung eine Einkaufsliste; richtig gemacht, verändert sie die Aufmerksamkeitsverzerrung.

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Übe das mit IX Coach

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