Transzendentales Zukunftsdenken in gegenwärtigem Handeln erden

Wenn deine Motivation vermächtnis- oder sinnbasiert ist, übersetze sie in eine konkrete Handlung für diese Woche.

Why it works

Transzendentale Zukunftsorientierung — Sorge um Vermächtnis, Glauben oder Beiträge über das eigene Leben hinaus — ist die sechste Orientierung, die Zimbardo später hinzufügte. Sie korreliert mit Sinnhaftigkeit und Wohlbefinden. Wenn transzendentale Ziele jedoch rein abstrakt bleiben ("Ich will die Welt besser machen"), erzeugen sie kein konkretes Verhalten. Sie in einem nahen nächsten Schritt zu erden überbrückt die Motivation, ohne den Sinn zu verlieren.

How to do it

  1. Formuliere deine Vermächtnis- oder transzendentale Absicht in einem Satz.
  2. Frage: "Was ist die eine konkrete Sache, die ich diese Woche tun könnte, die ein kleiner Ausdruck dieser Absicht ist?"
  3. Tue diese eine Sache — und prüfe dann, ob der transzendentale Rahmen die Handlung anders anfühlen ließ.

Evidenz

Forschung zu Lebenssinn verbindet transzendente Ziele mit Resilienz und psychologischem Wohlbefinden. Der Mechanismus der Umsetzungsabsicht (abstrakte Ziele in konkrete Pläne übersetzen) ist in der Zielverfolgungsforschung gut belegt. (mechanistic)

Die Kombination von transzendentaler Orientierung mit Umsetzungsabsichten ist theoretisch motiviert; direkte Tests dieser spezifischen Paarung liegen nicht vor.

Quellen

  • McKnight & Kashdan (2009), purpose in life as a system, Review of General Psychology

Häufiger Fehler

Die transzendentale Zukunft rein inspirierend zu belassen und nie in eine konkrete wöchentliche Handlung zu übersetzen — inspirierende Visionen, die kein konkretes Verhalten erzeugen, sind häufig und kostspielig.

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