Wunsch – ein bedeutsames, herausforderndes Ziel benennen

Wähle einen Wunsch, der schwer, aber machbar ist und dir wirklich wichtig ist.

Why it works

WOOP arbeitet jeweils an einem einzelnen, gut gewählten Wunsch. Ein Wunsch, der herausfordernd, aber machbar ist, ist die Art, die mentales Kontrastieren energetisieren kann; ein trivialer gibt nichts zu mobilisieren, und ein hoffnungsloser lässt Kontrastieren dich korrekt loslassen. Den Wunsch konkret zu benennen bahnt auch die Bilder, auf denen die nächsten Schritte aufbauen.

How to do it

  1. Wähle einen Wunsch für einen definierten Zeitrahmen (heute, diese Woche).
  2. Stelle sicher, dass er herausfordernd, aber machbar ist – eine echte Anstrengung, keine Fantasie.
  3. Formuliere ihn in wenigen Worten, die du im Kopf behalten kannst.

Evidenz

Oettingens Forschung zum mentalen Kontrastieren nutzt durchgängig einen einzelnen, persönlich bedeutsamen Wunsch als Input und findet, dass die Technik den Einsatz bei machbaren Wünschen gezielt steigert, während sie Menschen hilft, unmachbare loszulassen. (rct)

WOOP ist für jeweils einen Wunsch konzipiert; auf ein vages Bündel von Wünschen angewendet verwässert sich der Effekt.

Quellen

  • Oettingen, randomized studies on mental contrasting and selective goal commitment

Häufiger Fehler

Einen Wunsch zu wählen, der eigentlich ein vages Lebensthema ist („glücklicher sein“), statt ein konkretes, machbares Ziel, an dem die Methode ansetzen kann.

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