Coaching-Übungen für b Karte Verhalten

Beschreibe fast alles, woran du arbeitest, und IX Coach findet die Übungen mit dem nächsten realen Treffer. Für b Karte Verhalten sind das die stärksten Treffer in der aktuellen Übungsbibliothek.

Übungen, die helfen könnten

  1. Verhaltensketten-Analyse: Die DBT-Methode zum Verstehen von Problemverhalten
    Die Verhaltensketten-Analyse (Behavioral Chain Analysis, BCA), eine zentrale DBT-Fertigkeit, entwickelt von Marsha Linehan, kartiert jedes Glied in der Ereigniskette – von der ursprünglichen Verwundbarkeit über das auslösende Ereignis, Gedanken, Gefühle und Handlungen – die zu einem Problemverhalten führten. Indem die Kette sichtbar gemacht wird, offenbart BCA mehrere Punkte, an denen die Abfolge hätte unterbrochen werden können, und macht so aus einer nachträglichen Obduktion einen konkreten Präventionsplan.
  2. Argument-Mapping
    Argument-Mapping ist die Praxis, die logische Struktur eines Arguments als Diagramm zu zeichnen – Behauptungen, unterstützende Gründe, Einwände und Erwiderungen räumlich sichtbar gemacht. Von Tim van Gelder zu einem pädagogischen System entwickelt, ist es eine der wenigen Methoden des kritischen Denkens mit kontrollierter Studienunterstützung: Studierende, die Argument-Mapping lernten, zeigten deutlich größere Zuwächse im Denkvermögen als in konventionellen Kursen.
  3. Diagnostizieren, welches Element – Motivation, Fähigkeit oder Auslöser – der Engpass ist
    Wenn ein Verhalten nicht stattfindet, fragen Sie: Ist die Person ausreichend motiviert? Kann sie es tun? Wird sie ausgelöst?
    Das Fogg-Verhaltensmodell, praktisch angewendet
  4. Jedes Glied der Kette kartieren – Gedanken, Gefühle, Impulse, Handlungen
    Gehe vom auslösenden Ereignis zum Problemverhalten Schritt für Schritt und benenne jedes Glied explizit.
    Verhaltensketten-Analyse: Die DBT-Methode zum Verstehen von Problemverhalten
  5. Das COM-B-Modell und das Behaviour Change Wheel
    COM-B steht für Capability, Opportunity, Motivation → Behaviour: die drei Bedingungen, die alle gleichzeitig vorliegen müssen, damit ein Verhalten stattfindet. Fähigkeit (Capability) meint, ob du es körperlich und psychisch kannst – die Fertigkeit, Kraft, das Wissen und die Selbstregulation, die es verlangt. Gelegenheit (Opportunity) meint, ob deine Umwelt es zulässt – die physische Umgebung (Zeit, Raum, Werkzeuge, Zugang) und die soziale Umgebung (Normen, Signale, andere Menschen, die es tun). Motivation meint, ob du es wirklich willst – aufgeteilt in reflektive Motivation (Überzeugungen, Pläne, Werte, über die du nachdenkst) und automatische Motivation (Gewohnheiten, Impulse, emotionale Zugkräfte, die ohne Überlegung feuern). Eine Lücke in einem der drei blockiert das Verhalten, weshalb COM-B zuerst ein Diagnoseinstrument ist und erst dann eine Lösung: Es zeigt dir, welcher Hebel tatsächlich fehlt. COM-B bildet den Kern des umfassenderen Behaviour Change Wheel, entwickelt von Susan Michie, Maartje van Stralen und Robert West (2011): Das Rad umgibt den COM-B-Kern mit neun Interventionsfunktionen (Bildung, Training, Überzeugung, Anreize, Zwang, Einschränkung, Umgestaltung der Umgebung, Vorbildwirkung, Befähigung) und einem äußeren Ring von Politikkategorien, sodass eine diagnostizierte COM-B-Lücke auf die passenden Interventionsarten abgebildet werden kann. Das Rad entstand durch die systematische Zusammenführung von 19 bestehenden Verhaltensänderungsmodellen und wurde durch Expertenkonsens verfeinert; es wird häufig im Design gesundheitspolitischer Interventionen eingesetzt. Das macht es eher zu einem gut konstruierten Ordnungsrahmen als zu einer experimentell hergeleiteten Theorie – sein Wert liegt darin, dich vom falschen Hebel abzuhalten, nicht darin, den Erfolg einer bestimmten Intervention zu garantieren.
  6. IFS-Anteile-Mapping, praktisch gemacht
    Anteile-Mapping ist eine Praxis des Internal Family Systems (Richard Schwartz), bei der die unterschiedlichen inneren Anteile – Kritiker, Sorgenvolle, Friedensstifter, verwundete Verbannte – und ihre Beziehungen zueinander systematisch erkannt und visuell oder erzählerisch dargestellt werden. Es ist ein diagnostisches Orientierungswerkzeug: Es zeigt dir das Terrain deines inneren Systems, bevor du versuchst, mit einem einzelnen Anteil zu arbeiten. Evidenz liegt innerhalb der breiteren IFS- und Anteile-Arbeit-Literatur, die wächst, aber noch nicht auf dem Niveau von KVT oder DBT ist. Eine Grenze zählt hier mehr als jede Technik: die eigene innere Besetzung zu kartieren ist eine reflektierende Übung, aber eigentliches IFS – und jede Arbeit mit Verbannten, Trauma oder Anteilen, die echten Schmerz tragen – ist Therapie, durchgeführt mit einer darin ausgebildeten Fachperson. Diese Seite beschreibt, was Anteile-Mapping ist; sie ist kein IFS-Kurs und ersetzt keinen.
  7. Passe deinen Interventionstyp an die COM-B-Lücke an
    Nutze das Behaviour Change Wheel, um den Interventionsansatz zu wählen, der zur diagnostizierten Lücke passt – nicht deinen Standardansatz.
    Das COM-B-Modell und das Behaviour Change Wheel
  8. Feedback-Schleifen installieren, um Verhalten zu verfolgen und anzupassen
    Miss das Verhalten direkt und nutze die Daten, um deine Intervention anzupassen – nicht nur deine Motivation.
    Das COM-B-Modell und das Behaviour Change Wheel
  9. Kurz- und langfristige Konsequenzen des Verhaltens kartieren
    Liste auf, was das Verhalten tatsächlich hervorgebracht hat – gut und schlecht, unmittelbar und verzögert.
    Verhaltensketten-Analyse: Die DBT-Methode zum Verstehen von Problemverhalten
  10. Aktionspläne bei gedrückter Stimmung: Wenn-dann-Pläne für Frühwarnzeichen
    Erstelle einen konkreten "Wenn die Stimmung auf X sinkt, mache ich Y"-Plan, bevor die Stimmung sinkt, damit er bei Bedarf bereitsteht.
    Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT), praktisch erklärt

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