IFS-Anteile-Mapping, praktisch gemacht

Die Besetzung innerer Charaktere kartieren, um mit ihnen aus dem Selbst heraus zu arbeiten

Was ist Anteile-Mapping in IFS und wie macht man es?

Anteile-Mapping ist eine Praxis des Internal Family Systems (Richard Schwartz), bei der die unterschiedlichen inneren Anteile – Kritiker, Sorgenvolle, Friedensstifter, verwundete Verbannte – und ihre Beziehungen zueinander systematisch erkannt und visuell oder erzählerisch dargestellt werden. Es ist ein diagnostisches Orientierungswerkzeug: Es zeigt dir das Terrain deines inneren Systems, bevor du versuchst, mit einem einzelnen Anteil zu arbeiten. Evidenz liegt innerhalb der breiteren IFS- und Anteile-Arbeit-Literatur, die wächst, aber noch nicht auf dem Niveau von KVT oder DBT ist. Eine Grenze zählt hier mehr als jede Technik: die eigene innere Besetzung zu kartieren ist eine reflektierende Übung, aber eigentliches IFS – und jede Arbeit mit Verbannten, Trauma oder Anteilen, die echten Schmerz tragen – ist Therapie, durchgeführt mit einer darin ausgebildeten Fachperson. Diese Seite beschreibt, was Anteile-Mapping ist; sie ist kein IFS-Kurs und ersetzt keinen.

Die meisten von uns sind einzelnen Anteilen schon begegnet – dem inneren Kritiker, dem Anteil, der abschaltet, dem, der immer Ja sagt, wenn er Nein meint. Anteile-Mapping verwandelt diese verstreuten Begegnungen in ein zusammenhängendes Bild: Wer sind diese Anteile, was schützen sie, und wie verhalten sie sich zueinander? Mit der Karte in der Hand wird selbst-geführte innere Arbeit gezielter und weniger reaktiv. Die folgenden Praktiken beschreiben, wie man diese Karte erstellt und nutzt, mit dem ehrlichen Vorbehalt, dass das IFS-Modell klinisch reichhaltig, aber formal weniger erforscht ist als ältere Therapien.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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