Das Wort mit einem Körperort paaren

Benenn das Gefühl und wo du es spürst: "eng in der Brust", "schwer im Bauch".

Why it works

Emotionen zeigen sich als körperliche Empfindungen, bevor wir Worte dafür haben. Das Etikett an einen physischen Ort zu verankern zieht das Gefühl aus dem Grübeln heraus und in Gegenwartsbeobachtung, was tendenziell Erregung senkt. Es macht das Etikett auch genauer, weil der Körper oft weiß, bevor der Geist es zugibt.

How to do it

  1. Scanne nach dem Benennen der Emotion, wo du sie körperlich fühlst.
  2. Beschreib die Empfindung schlicht: Ort, Qualität (eng, warm, kribbelnd) und Größe.
  3. Atme ein paar Atemzüge lang in diese Stelle hinein und bemerke jede Veränderung.

Evidenz

Interoception research shows emotions have consistent bodily signatures, and body-based awareness practices are associated with improved regulation. Nummenmaa and colleagues (2014) mapped culturally consistent bodily topographies for distinct emotions, evidence that a feeling reliably shows up somewhere in the body you can name. Combining a verbal label with somatic awareness is a plausible, low-risk extension of affect labeling. (mechanistic)

The specific add-on of body-locating to labeling is more mechanistically reasoned than directly tested as a standalone tactic.

Quellen

Häufiger Fehler

Ganz im Kopf zu bleiben, zu analysieren, warum du etwas fühlst, während du das Körpersignal ignorierst, das das Etikett landen lassen würde.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Affektbenennung: Benennen, um zu zähmen