Sich an Meisterschaft statt an Leistungsvergleich ausrichten

Ziele am eigenen früheren Standard setzen, nicht an anderen.

Why it works

Leistungs-Annäherungsziele (andere schlagen) und Meisterschafts-Annäherungsziele (sich selbst verbessern) nutzen beide Annäherungsrahmung, aber Meisterschaftsziele puffern gegen die Abhängigkeit vom Verhalten anderer und erhalten intrinsische Motivation über Zeit besser. Sie reduzieren auch Selbstbedrohung, wenn das Feld kompetitiv ist, weil Fortschritt messbar ist, ohne Gleichaltrige übertreffen zu müssen.

How to do it

  1. Die eigene Kennzahl anhand der eigenen früheren Leistung definieren: „besser als letzten Monat“ statt „besser als die Gruppe“.
  2. Kommt Vergleich mit anderen auf, die Aufmerksamkeit darauf lenken, was er über die eigene Kompetenzlücke aussagt.
  3. Verbesserungen feiern, die nicht davon abhängen, dass jemand anderes schlechter abschneidet.

Evidenz

Die Leistungszieltheorie unterscheidet Meisterschafts- und Leistungsziele; Meisterschaftsorientierung wird in der Forschung durchgehend mit größerer Ausdauer, tieferer Verarbeitung und höherer intrinsischer Motivation verknüpft. (observational)

Die meiste Evidenz stammt aus dem Bildungsbereich und aus Selbstbericht; die Überlegenheit der Meisterschaftsrahmung könnte sich in kompetitiven Hochrisikokontexten umkehren, in denen Vergleichsinformation wirklich nützlich ist.

Quellen

  • Ames (1992), "Classrooms: Goals, structures, and student motivation," Journal of Educational Psychology

Häufiger Fehler

Meisterschaftsorientierung mit geringem Ehrgeiz zu verwechseln — es bedeutet nicht, Wettbewerb zu vermeiden; es bedeutet, den Leistungsmaßstab intern zu halten, damit er nicht kollabiert, wenn externer Vergleich ungünstig ausfällt.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Annäherungs- vs. Vermeidungsziele

Verwandte Konzepte