Dezentrale Führung

Schiebe Entscheidungen zu den Menschen, die dem Problem am nächsten sind, begrenzt durch eine klare Absicht der Führung.

Why it works

Eine einzelne Führungskraft kann nicht jede Frontlinien-Entscheidung schnell genug verarbeiten; Zentralisierung erzeugt einen Engpass und langsame, veraltete Entscheidungen. Zu dezentralisieren — innerhalb expliziter Absicht und Grenzen — lässt die Menschen mit der frischesten Information entscheiden, was schneller und meist besser ist. Die klare Absicht ist es, was dezentrale Entscheidungen kohärent statt chaotisch hält.

How to do it

  1. Formuliere die Absicht (das Warum und den Zielzustand) und die Grenzen, dann delegiere das Wie.
  2. Stelle sicher, dass jede Person weiß, welche Entscheidungen ihre sind, ohne zu fragen.
  3. Wenn jemand eine Entscheidung eskaliert, die er selbst besitzen könnte, gib sie mit dem Kontext zurück, sie zu treffen.

Evidenz

Dezentrale Führung ist die US-Militärdoktrin \u201eMission Command\u201c (verwurzelt in der preußischen Auftragstaktik). Sie steht parallel zu Forschung über Autonomie und über die Geschwindigkeits-/Qualitätsvorteile, Entscheidungen dorthin zu schieben, wo die Information ist. (mechanistic)

Dezentralisierung scheitert ohne eine wirklich klare Absicht und fähige, vertrauenswürdige Menschen; delegierte Befugnis in ein Vakuum erzeugt Inkonsistenz, keine Eigeninitiative.

Quellen

  • Mission command doctrine (U.S. Army ADP 6-0); roots in Auftragstaktik

Häufiger Fehler

Aufgaben zu delegieren, aber nicht die Befugnis zu entscheiden – sodass Menschen weiterhin für alles um Erlaubnis fragen müssen und den Engpass unter dem Namen Empowerment neu erschaffen.

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