Autotelische Erfahrung: die Aktivitäten finden, die du um ihrer selbst willen tust

Eine autotelische Erfahrung ist eine, die dich in sich selbst belohnt, nicht für einen Ertrag, den sie hervorbringt – überprüfe deine Woche, um herauszufinden, wo deine bereits geschehen.

Why it works

Eine autotelische Erfahrung (vom griechischen auto, „selbst“, und telos, „Ziel“) ist eine, deren Belohnung das Tun selbst ist — die Aktivität ist ihr eigenes Ende, kein Mittel zu einem Ertrag, der danach kommt. Diese Unterscheidung ist der Mechanismus, keine Definition: Wenn die Belohnung extern ist, teilt sich die Aufmerksamkeit ständig zwischen der Aufgabe und dem Ergebnis, das sie erkaufen soll, und genau diese Überwachung verhindert die vollständige Vertiefung, die Flow erfordert. Wenn die Belohnung die Aktivität selbst ist, gibt es nichts zu überwachen, sodass die Aufmerksamkeit vollständig bei der Aufgabe bleiben kann. Das erklärt auch, warum extrinsische Anreize das Interesse an etwas verringern können, das eine Person zuvor um seiner selbst willen genossen hat — ein gut replizierter Befund der Motivationsforschung — und warum ein Audit der richtige erste Schritt ist: Du versuchst nicht, autotelische Erfahrung herzustellen, du lokalisierst, wo sie in deiner Woche bereits geschieht, damit ihre Bedingungen bewusst wiederholt werden können statt zufällig.

How to do it

  1. Notiere eine Woche lang jeden Moment, in dem du die Zeit vergisst oder vergisst, dein Handy zu checken.
  2. Liste die strukturellen Merkmale, die diese Momente gemeinsam haben (Alleinsein vs. Gesellschaft, Hände vs. Bildschirm, Erschaffen vs. Konsumieren).
  3. Streiche oder delegiere eine wenig autotelische Verpflichtung und ersetze die Zeit durch eine hoch autotelische Aktivität.
  4. Überprüfe den Audit vierteljährlich, während sich deine Fähigkeiten und Interessen verschieben.

Evidenz

ESM-Studien finden, dass autotelische Erfahrung mit Wohlbefinden und Sinn über Kulturen und Berufe hinweg verknüpft ist; der Audit-Ansatz ist eine praktische Anwendung dieses Befunds. (observational)

ESM misst berichtete Erfahrung; sie kann nicht vollständig ausschließen, dass glücklichere Menschen auch mehr Flow berichten (umgekehrte Kausalität).

Quellen

Häufiger Fehler

Nur die Freizeit zu überprüfen und die Arbeit zu ignorieren – Csikszentmihalyis Daten fanden, dass Menschen bei der Arbeit öfter Flow berichten als in Ruhe, sodass Arbeit der größere Hebel ist.

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