Selbstlos-für-andere sein, nicht selbstlos

Anderen auf eine Weise helfen, die auch den eigenen Zielen und Interessen dient.

Why it works

Grant unterscheidet selbstlose Geber (die ihre Interessen ganz opfern) von „otherish“ gebenden (die sich um andere kümmern, aber auch ihre eigenen Interessen schützen). Selbstlose Geber brennen aus und landen am unteren Ende der Leistungsverteilung. Otherish-Geber richten ihre Großzügigkeit an eigenen Stärken und Interessen aus, was Geben tragfähig macht und oft persönliche Kompetenzentwicklung als Nebenprodukt erzeugt.

How to do it

  1. Liste die Arten von Hilfe auf, die du wirklich gern gibst – Mentoring, Vernetzen, Problemlösen, Gegenlesen.
  2. Konzentriere den Großteil deines Gebens auf diese Bereiche; lehne Anfragen außerhalb davon ab oder delegiere sie.
  3. Frage bei einer Hilfsgelegenheit: „Passt das zu etwas, das mir wichtig ist oder das ich aufbauen will?“
  4. Sei offen, dass du auch eigene Interessen hast – das untergräbt Großzügigkeit nicht, es macht sie tragfähig.

Evidenz

Grant fand, dass Geber, die Grenzen setzten und sich auf intrinsisch motivierende Hilfe konzentrierten, besser abschnitten und weniger ausbrannten als jene, die wahllos gaben. (observational)

Die Unterscheidung zwischen „otherish“ und „selbstlos“ ist eine konzeptuelle Unterscheidung; die empirischen Daten sind umfragebasiert und können diese Variable nicht vollständig von Persönlichkeit und Kontext isolieren.

Quellen

Häufiger Fehler

Alle Anfragen gleich behandeln und zu allem Ja sagen, was Zeit auszehrt und statt echter Großzügigkeit zu Groll führt.

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