Mentale Subtraktion
Sich vorstellen, ein gutes Ding im eigenen Leben wäre nie geschehen, und dann zur Tatsache zurückkehren, dass es geschah.
Why it works
Hedonische Anpassung lässt uns aufhören zu bemerken, was wir bereits haben. Einen Segen kurz in der Vorstellung zu subtrahieren durchbricht die Anpassung und stellt den Kontrast wieder her, der es einem erlaubt, seinen Wert tatsächlich wieder zu fühlen – oft stärker, als ihn einfach aufzulisten.
How to do it
- Ein positives Ereignis oder eine Beziehung wählen, die du als selbstverständlich nimmst.
- Dir lebhaft die Kette von Ereignissen vorstellen, die hätte bedeuten können, dass es nie geschah.
- Dann erneut registrieren, dass es geschah, und die Überraschung darüber landen lassen.
Evidenz
Experimentelle Arbeit zur „mentalen Subtraktion“ positiver Ereignisse fand, dass sie größere Steigerungen der positiven Stimmung erzeugte als das schlichte Erinnern oder Beschreiben derselben Ereignisse, indem sie der Anpassung entgegenwirkte. (rct)
Studien sind meist kurzfristig und laborbasiert; die Verlust-fokussierte Rahmung kann für manche unangenehm wirken und sollte kurz bleiben.
Quellen
Häufiger Fehler
Im vorgestellten Verlust verweilen statt ihn als schnellen Kontrast zu nutzen und zur Realität zurückzukehren, dass es geschah. Der Umschwung ist der Punkt, nicht das Verweilen.
Übe das mit IX Coach
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Jeden Abend drei Dinge aufschreiben, die gut liefen, und warum.
- Der Dankbarkeitsbrief
Schreibe einen ausführlichen Brief an jemanden, der dir geholfen hat, und lies ihn ihm idealerweise vor.
- Dankbarkeit für das Alltägliche
Bewusst kleine, leicht übersehene gute Dinge notieren, nicht nur die großen Ereignisse.
- Die richtige Häufigkeit finden
Seltener schreiben als du denkst – ein- oder zweimal pro Woche schlägt oft täglich.
- Dankbarkeit innerhalb von Schwierigkeit
Finden, was in einer schwierigen Situation wirklich gut ist, ohne den schwierigen Teil zu leugnen.