Hara Hachi Bu, praktisch erklärt

Achtsame Mäßigung als Lebensweise, mit einem ehrlichen Blick auf die Blue-Zones-Evidenz

Hara Hachi Bu: Funktioniert es wirklich, nur bis 80% satt zu essen?

Hara Hachi Bu ist die okinawanische Praxis, nur bis etwa 80% satt zu essen statt bis zum Völlegefühl – eine kulturelle Regel achtsamer Mäßigung, kein klinisches Protokoll. Die Evidenz ist beobachtend und kulturell: Es ist eine von mehreren Gewohnheiten, die mit Langlebigkeit in der okinawanischen „Blue Zone“ in Verbindung gebracht werden, was eher auf einen Zusammenhang hindeutet als eine bewiesene Ursache zu belegen.

Hara Hachi Bu — grob übersetzt „iss, bis dein Bauch acht von zehn Teilen voll ist“ — ist ein konfuzianisch geprägter okinawanischer Grundsatz, vor dem Völlegefühl aufzuhören. Es gehört zu einer umfassenderen Haltung, sich mit „genug“ statt mit „mehr“ zu begnügen. Wichtig ist Ehrlichkeit: Dies ist beobachtend und kulturell, eingewoben in viele andere okinawanische Gewohnheiten. Betrachte die folgenden Praktiken also als achtsamen Umgang mit Essen, nicht als garantierten Langlebigkeits-Trick.

Übungen

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