Trink, bevor du Durst spürst

Nippe gleichmäßig über den Tag, statt auf Durst zu warten, der der Dehydrierung hinterherhinkt.

Why it works

Durst ist ein spätes Signal – wenn er stark ist, bist du oft schon leicht dehydriert, und das ist ungefähr das Niveau, ab dem Aufmerksamkeit und Stimmung nachzulassen beginnen. Das Gehirn reagiert empfindlich auf kleine Rückgänge im Flüssigkeitsstatus, weil Dehydrierung den empfundenen Aufwand erhöht und zuerst die Aufmerksamkeitsnetzwerke beeinträchtigt. Gleichmäßiges Nippen hält dich dem Defizit voraus, statt ihm hinterherzulaufen.

How to do it

  1. Halte Wasser an deinem Arbeitsplatz sichtbar und griffbereit.
  2. Nippe regelmäßig über den Tag, statt gelegentlich große Mengen zu trinken.
  3. Trink ein Glas gleich beim Aufwachen, wenn du am wahrscheinlichsten leicht dehydriert bist.

Evidenz

Small controlled studies report that mild dehydration (~1–2% body mass) is associated with measurable but small decrements in attention, working memory, and mood, and with increased perceived task difficulty, mostly in samples of young healthy adults. (observational)

Samples are small, hydration is very hard to blind (participants generally know whether they have been drinking), findings come mostly from young healthy adults, and effect sizes are modest. These are useful nudges, not dramatic performance levers, and the size of the effect should not be overstated.

Quellen

  • Ganio et al. (2011), mild dehydration effects on cognition and mood in men, British Journal of Nutrition
  • Armstrong et al. (2012), mild dehydration in women degrades mood and concentration, Journal of Nutrition

Häufiger Fehler

Zu warten, bis du Durst oder Kopfschmerzen spürst – Durst hinkt dem Defizit hinterher, sodass Konzentration und Stimmung dann schon gelitten haben.

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