Sinn durch das finden, was du erschaffst oder beiträgst

Verorte Sinn in der Arbeit oder Tat, die du der Welt gibst, nicht nur in dem, was du davon bekommst.

Why it works

Frankls erste Sinnquelle ist schöpferisch — was du hervorbringst oder beiträgst. Sich am Beitrag zu orientieren verschiebt die Frage von „Was bekomme ich“ zu „Was wird hier von mir verlangt“, was zuverlässig sinnvoller wirkt als selbstbezogenes Streben. Die Anstrengung gewinnt Bedeutung, weil sie etwas über dich hinaus beantwortet.

How to do it

  1. Benenne ein Stück Arbeit oder eine Tat, bei der deine Anstrengung jemand anderem als dir selbst wichtig ist.
  2. Rahme die Aufgabe des Tages als einen von dir verlangten Beitrag, nicht als abzuhakendes Kästchen.
  3. Kehre, wenn die Motivation nachlässt, zu der Frage zurück, wem oder was die Arbeit dient.

Evidenz

Ein Gefühl von Sinn und bedeutsamer Arbeit ist in Beobachtungsforschung mit größerem Wohlbefinden und Engagement assoziiert. Frankl präsentierte Beitrag-als-Sinn als klinische Philosophie, nicht als kontrolliertes Experiment. (observational)

Die Verbindung zwischen Sinn und Wohlbefinden ist korrelativ; die Kausalrichtung ist schwer zu isolieren, und bedeutsame Arbeit ist kein Ersatz für materielle Sicherheit.

Häufiger Fehler

Zu warten, bis du dich sinnvoll fühlst, bevor du handelst, wenn Sinn meist aus dem Tun des Beitrags entsteht, nicht aus dem Nachdenken darüber.

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