Metta Bhavana: Die Praxis der liebenden Güte

Systematische Kultivierung von Wohlwollen gegenüber sich selbst, anderen und allen Wesen

Was ist Metta Bhavana (liebende-Güte-Meditation)?

Metta Bhavana (die Kultivierung liebender Güte) ist eine Meditationspraxis aus der Theravada-buddhistischen Tradition, bei der die Übenden systematisch warmes Wohlwollen erzeugen — beginnend bei sich selbst und sich nach außen ausweitend zu anderen. Randomisiert-kontrollierte Studien und Meta-Analysen finden bedeutsame Effekte auf positiven Affekt, Selbstmitgefühl und die Reduktion negativer Emotionen; die Effektstärken sind moderat und am stärksten bei nachhaltiger Praxis.

Metta (liebende Güte oder Wohlwollen) ist die erste der vier Brahma-Viharas — der "göttlichen Verweilungen" oder Herzensqualitäten buddhistischer Praxis. Anders als Affirmationen verlangt Metta Bhavana nicht, zu glauben, man fühle etwas, das man nicht fühlt. Es ist ein Training: Man wendet Phrasen, Bilder oder Absichten wiederholt an, bis echte Wärme entsteht — manchmal sofort, manchmal erst nach Wochen. Die folgenden Praktiken arbeiten mit der traditionellen fünfstufigen Struktur, passen Elemente aber auch für den Einsatz im Alltag an, nicht nur für die formelle Meditation.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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